Unruhe im Trainerteam, durchwachsene Vorbereitung, gut gefülltes Lazarett – ein guter Start in ein Fussballjahr sieht ganz anders aus, als der, den unsere beiden Seniorenteams hinlegten. Beide Teams verloren ihre Auswärtspartien in Rosenberg und in Luhe/Wildenau, glücklicherweise konnten auch die hinter den Kaolinern platzierten Teams nicht punkten, sodass der Abstand 6 Spieltage vor Saisonende weiterhin 7 Zähler auf den Relegationsplatz beträgt – in der Kreisliga, sowie auch in der A-Klasse. Am Sonntag stehen nun zwei Derby`s im Sportpark auf dem Programm, wenn der SV Freudenberg mit beiden Teams zu Gast ist.

Sonntag, 14.04.19 um 13:15 Uhr im Hirschauer Sportpark: SG – SV Freudenberg II

Besonders unter der Personalnot der ersten Mannschaft leidet derzeit die SG, die immer wieder Spieler an das Kreisliga-Team abstellen muss und so bisher nicht in Bestbesetzung auflaufen konnte. Somit verwundert es nicht, dass man nun schon seit sechs Partien auf einer Dreier wartet. Am Sonntag geht es nun gegen den Tabellennachbarn SV Freudenberg II, der sich natürlich für die 1-2 Hinspielniederlage revanchieren will. Die Hausherren jedenfalls wollen wieder zurück in die Erfolgsspur und das man durchaus auch eigen Pfeile im Köcher hat, zeigt die knappe Niederlage vom Vorsonntag beim Tabellenzweiten in Luhe. Trainer Dominik Dontschenko wird sein Team daher wieder entsprechend einstellen, damit die Punkte unterm Monte bleiben.

Sonntag, 14.04.19 um 15 Uhr im Hirschauer Sportpark: TuS/WE – SV Freudenberg

In einem ruhigen Umfeld lässt sich sehr gut arbeiten, heisst es ja immer. Das turbulente Wochen hinter dem TuS/WE liegen, konnte man bei den beiden Niederlagen in Rosenberg und beim Spitzenreiter in Luhe deutlich sehen. Die Mannschaft bleibt stecken auf Platz 10 und muss den Blick eher nach unten als nach oben richten. Noch ist es ein Polster auf die gefährdete Zone, welches aber schneller schmelzen kann, als man denkt. Mit dem SV Freudenberg empfängt man am Sonntag um 15 Uhr im Sportpark ein Team, welches klar im Aufwind ist. Fünf der letzten sieben Partien hat die Truppe von Coach Gebhard Hauer gewonnen, das bedeutet Rang 5 in der Liga und durchaus Blickrichtung auf Platz 2, welcher nur noch fünf Zähler entfernt ist. Natürlich will der SVF in Hirschau nachlegen und den TuS/WE ähnlich sicher im Griff haben, wie beim klaren Hinspielsieg. Bei den Kaolinern ist Interimscoach Johannes Wiesneth nicht zu beneiden. Die Querelen in der Vorbereitung gingen nicht spurlos an der Mannschaft vorüber, der Trainer-Novize hat hier also auch noch die schwere Aufgabe, der angeschlagenen Mannschaft Selbstvertrauen einzuhauchen, was alles andere als einfach ist. Dennoch will man sich auch im Derby am Sonntag nicht kampflos ergeben, sondern voll dagegenhalten.

Ein Punkt – mehr gab`s nicht zum Jahresabschluß im Hirschauer Sportpark. Kalt und ungemütlich war’s im Schatten des Monte, lediglich die SG holte mit einem torlosen Remis gegen den ASV Haselmühl II einen Teilerfolg. Der TuS/WE musste eine unnötige Heimniederlage (bereits die fünfte Pleite auf eigenem Gelände) hinnehmen und über die Winterpause eher nach unten als nach oben schielen.

Spielbericht SG – ASV Haselmühl II

Tore: Fehlanzeige

SR: Kai Thiele (DJK Gebenbach)

Zuschauer: 30

Schwere Koste boten beide Mannschaften bei eiskaltem Ostwind der Handvoll Zuschauer im Sportpark. Tore fielen keine auf beiden Seiten, Chancen gab es wenige, dafür umso mehr Abspielfehler. Die Partie bot nichts erwärmendes und endete mit dem einzig gerechtfertigten Ergebnis 0-0. Für die SG stehen nach 18 Partien 24 Punkte auf der Habenseite, Trainer Dominik Dontschenko und seine Jungs können beruhigt und zufrieden in die Winterpause gehen und die Akkus wieder aufladen für die restliche Rückrunde ab März nächsten Jahres.

Spielbericht TuS/WE – ASV Haselmühl

Tore: 0-1 Manuel Koch (16.), 1-1 Daniel Huber (54.), 1-2 Simon Sarnowski (62.)

SR: Klaus Gilch (FC Freihung)

Zuschauer: 124

Einen unbefriedigenden Jahresabschluß müssen die Kaoliner hinnehmen, die letzte Partie des Jahres ging im Sportpark mit 1-2 gegen den ASV Haselmühl verloren. Im ausgeglichenen ersten Durchgang klopfte Lukas Schärtl nach 8 Minuten erstmals beim ASV an, sein Schuss krachte an den Querbalken. Besser machte es bei den Gästen dann knapp zehn Minuten später Manuel Koch, der nach einem Eckball das Spielgerät zur Gästeführung ins Tor verlängerte, dies stellte auch gleich den Halbzeitstand dar. Im zweiten Abschnitt waren die Hausherren deutlich aktiver und klar spielbestimmend, belohnten sich auch nach 54 Minuten durch einen sehenswerten Distanzschuss von Daniel Huber mit dem 1-1. Die Kaoliner blieben dran, mussten aber dann völlig unerwartet durch einen abgefälschten Schuss von Simon Sarnowski den erneuten Rückstand hinnehmen. Von diesem Nackenschlag erholte sich die Gottfried-Truppe dann nicht mehr, mit dem erhofften Heimdreier wurde es somit nichts mehr.

Vorschau aufs kommende Jahr:

Es ist Winterpause – was gut ist. Man muss keine Nachholspiele einplanen – auch eine gute Nachricht. Bei beiden Teams gab es viel Auf und Ab im bisherigen Saisonverlauf, aber man sollte auch bedenken, dass so ein einschneidender Umbruch wie der gerade stattfindende eben auch Zeit braucht und angesichts dieser Tatsache kann man durchaus zufrieden sein, mit dem, was man bisher erreicht hat. Auch wenn der TuS/WE immer noch die gefährdete Zone im Auge behalten muss, noch hat man ein Polster. Zwei, drei Siege noch im kommenden Jahr und man ist alle Sorgen los. Bei der SG ist die Lage in etwa gleich, wenngleich hier der Abstand aufs Tabellenende noch etwas größer ist. Nun heisst es erstmal durchschnaufen und regenerieren, ehe es dann Mitte Februar wieder mit der Vorbereitung losgeht.

Am kommenden Samstag um 18:30 Uhr findet im Vereinszimmer im Hirschauer Sportpark die Mitgliederversammlung des TuS/WE Hirschau statt. Neben den Neuwahlen der Vorstandschaft werden auch langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue geehrt.

Mit leeren Händen mussten beide Mannschaften am vergangenen Sonntag die Bayreuther Straße in Amberg verlassen, weder die SG, noch der TuS/WE konnten bei den Germanen punkten. Wieder einmal hatten beide Teams mit enormen personellen Problemen zu kämpfen, ein Aspekt, der sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison zieht. Zum Jahresabschluß gastieren nun am kommenden Samstag (!) die beiden Vertretungen des ASV Haselmühl im Hirschauer Sportpark. Natürlich wollen die Kaoliner mit einem positiven Gefühl in Form von zwei Siegen in die Winterpause gehen, dafür braucht es aber auch zwei starke Leistungen gegen die Gäste vom Vilstal.

Samstag, 17.11.18 um 12:15 Uhr im Hirschauer Sportpark: SG – ASV Haselmühl II

Die dritte Niederlage am Stück musste die SG in Amberg beim SC Germania II hinnehmen. Wieder einmal waren die Dontschenko-Schützlinge personell stark gehandicapt, was Gift für Spielfluss und reibungslosen Abläufen im Team ist. Dennoch ließ die Truppe in Amberg den letzten Biss, den man eben auch für solche Spiele braucht, vermissen und kassierte eine verdiente Niederlage. Am Samstag kommt der frischgebackene Rangdritte der A-Klasse in den Sportpark, ein Team, welches seit fünf Spielen nicht mehr verloren hat und nicht zu unrecht in der Spitzengruppe steht. SG-Coach Dominik Dontschenko hofft, dass der Kader für diese schwere Aufgabe wieder etwas breiter wird und das seine Jungs zum Jahresabschluß nochmal an die Leistungsgrenze und wenn nötig darüber gehen.

Samstag, 17.11.18 um 14:15 Uhr im Hirschauer Sportpark: TuS/WE – ASV Haselmühl

Eine völlig unnötige Niederlage leistete sich der TuS/WE am vergangenen Sonntag beim Liga-Schlußlicht in Amberg. Zwei grundverschiedene Halbzeiten legte man an der Bayreuther Straße hin, der schnelle Gegentreffer zu Beginn des zweiten Durchgangs war ein Tiefschlag, von dem sich die Mannschaft nicht mehr erholte. Mit dem ASV Haselmühl gastiert am Samstag um 14:15 Uhr ein Tabellennachbar im Sportpark. Beim ASV wechselten sich zuletzt Sieg und Niederlage ab, jedoch hat man mit Daniel Ibler und Matthias Schmidt zwei brandgefährliche Akteure im Kader, die jederzeit ein Spiel entscheiden können. Sicherlich haben die Vilstaler auch die deftige Heimpleite gegen die Kaoliner aus der Vorrunde noch im Hinterkopf. Beim TuS/WE sehnt man die Winterpause herbei, Spieltag für Spieltag sorgen diverse Personalsorgen für Umstellungen, die Mannschaft kann sich nicht einspielen und hangelt sich von Sonntag zu Sonntag. Auch dieses Mal hat Coach Jörg Gottfried diverse Fragezeichen vor sich, wenn es um die Kaderplanung geht. Ziel für Samstag ist es natürlich, einen Dreier einzufahren und somit beruhigt in die Winterpause gehen zu können.

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