Neuzugaenge-tuswe-hirschau

u.v.l Elias Grünwald, Michael Meier, Paul Kredler, Manuel Dotzler, Christoph Prechtl (alle eigene Jugend) Es fehlen Simon Schlosser (eigene Jugend) Alexander Held (Neu vom FC Schlicht)

Nachdem der Doppelabstieg der beiden Seniorenteams des TuS/WE Hirschau und der DJK Ehenfeld aus Bezirksliga und Kreisklasse einigermaßen verdaut war, starteten beide Mannschaften vor ein paar Wochen in die Vorbereitung für die beiden neuen Spielzeiten in der Kreisliga Süd, bzw. A-Klasse Süd. Die beiden Trainer gaben einen kurzen Überblick über die letzten Wochen, Jörg Gottfried (TuS/WE) sagte: „Aufgrund der vielen Abgänge (Pfab J., Pfab S., Pienz, Sehr, Brinster) und Spieler die aufgehört (Dietl) bzw. kürzer treten (Falk P., Stegmann) stehen wir fast schon vor einem Neuaufbau und es wird mit Sicherheit keine leichte Aufgabe. Die Mannschaft wird nächste Saison stark verjüngt sein. Das erste Ziel ist zunächst, dass wir uns stabilisieren und möglichst nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben. Der Trainingsbesuch ist bislang absolut top, die Integrierung der jungen Spieler ist voll im Gange. Da wir uns noch in der "Findungsphase" befinden, liefen die beiden ersten Testspiele erwartungsgemäß noch unrund. Nach 3 Wochen Training waren im Spiel gegen Paulsdorf schon die ersten größeren Fortschritte erkennbar. Wichtig ist, dass die Zuschauer Ruhe bewahren und der Mannschaft die nötige Unterstützung zukommen lassen.“ Dominik Dontschenko zu SG: „Bislang ist eine gute Traininsbeteiligung zu verzeichnen, die Jugendspieler haben sich prima integriert und bringen einen frischen Wind mit. Die bisherigen Testspiele verliefen sehr ordentlich und wir wollen eine ruhige und gute Saison spielen“.

Neben Rückkehrer Alexander Held verstärken kommende Saison Paul Kredler, Maximilian Heinrich, Simon Schlosser, Elias Grünwald, Moritz Hanft, Manuel Dotzler und Christoph Prechtl aus den eigenen Junioren beide Mannschaften. Am kommenden Wochenende startet der TuS/WE am Samstag gleich mit dem Kaolinderby beim TuS Schnaittenbach in die Punkterunde, die SG tritt einen Tag später beim SSV Paulsdorf II an. Die Dauerkartenbesitzer können sich ihre Tickets beim ersten Heimspiel eine Woche später gegen den SV Auerbach an der Stadionkasse abholen, natürlich können Interessierte auch eine Dauerkarte (Details hierzu auf der Homepage des TuS/WE) erwerben.

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Ebenso wie die SG muss auch der TuS/WE in der kommenden Saison eine Liga tiefer antreten. Leider packte man ausgerechnet zum Abstiegsendspiel gegen Kulmain die schlechteste Saisonleistung aus und bekam von den Gästen gehörig das Fell über die Ohren gezogen. Somit geht’s also zurück in die Kreisliga und wer weiß, wie eine mögliche Relegation verlaufen wäre, wo möglicherweise von acht beteiligten Mannschaften letztlich nur eine einzige durchkommen wird. Zudem droht in der kommenden Saison ein extremes Mammutprogramm mit 18 oder gar 19 Mannschaften in der Bezirksliga. Abgestiegen ist der TuS/WE nicht gestern, nicht in diesem einen Spiel, sondern schon lange vorher. 21 Punkte machte man gegen die Teams von Platz 8 aufwärts, nur 12 gegen die direkte Konkurrenz – ein Hauptgrund ist hier schon gefunden. Trotz allem ist der Abstieg zwar bitter, aber bei weitem nicht der Weltuntergang. Die Erfahrung dieser Saison kann den Spielern keiner mehr nehmen und es gilt nun in der kommenden Saison in der Kreisliga wieder Fuss zu fassen und neu anzugreifen.

Für die SG langte es leider nicht zu einem Kreisklassen-Sieg, bis auf drei Remis wurden alle Spiele verloren. Eine Horrorsaison, die viele Vereine vermutlich nicht mal zuende gespielt hätten – nicht so die SG. Es ist Mannschaft und Trainer nicht hoch genug anzurechnen, mit welcher Leidenschaft und Hingabe jedes Spiel angegangen wurde. Alle Tiefschläge wurden weggesteckt und man versuchte immer, das beste zu geben. Die Mannschaft hatte sich das Abenteuer Kreisklasse redlich verdient und auch die Jungs der SG werden die Erfahrungen mitnehmen. Nächste Saison wird’s defintitv wieder Erfolgserlebnisse in der A-Klasse geben, wo dann Dominik Dontschenko die erfolgreiche Arbeit von Martin Winkler fortsetzen wird.

Die Berichte zu beiden Partien von Fritz Dietl:

TuS/WE - SV Kulmain 0:5 (0:2)

Der Kreis hat sich geschlossen. Sowohl das erste Spiel in der Bezirksliga Nord, wie auch das letzte, fanden auf dem Sportgelände auf der Löschenhöhe statt. Beiden Mannschaften war die Bedeutung des Spiels für den Verbleib in dieser Liga bewusst. Die heimische Mannschaft begann vorsichtig und versuchte Ruhe und Sicherheit zu bekommen. Ganz anders die Gäste. Aus einer sicheren Abwehr heraus, griffen sie früh die gegnerische Mannschaft an und trugen dann über die Außenbahnen ihre schnellen und gefährlichen Konter vor. Bereits nach 6 Minuten führte diese Taktik zum Erfolg. Nicolas Pusiak konnte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchspielen und legte dann quer auf den Torschützen Christian Materne. Die Gäste ruhten sich auf dem Führungstreffer nicht aus, sondern setzten ihre aggressive, aber nicht unfaire Spielweise fort. Lohn war das 0 : 2 in der 18. Min. durch Benedikt Weber. Kurz vor der Halbzeit kam noch einmal Hoffnung auf bei den einheimischen Zuschauern, als sich Lukas Schärtl auf der rechten Seite durchsetzte und Johannes Pfab die Hereingabe um wenige Zentimeter verpasste. Die erhoffte Trendwende nach der Halbzeitpause wurde bereits in der 48. Min. durch das 0 : 3 durch Christoph Dumler zerstört. Dieser war es auch, der nach einer Pause von ca. 50 Min. wegen Gewitters, das 0 : 4 erzielte. Nicolai Weber stellte dann den Endstand von 0 : 5 im letzten Spiel des TuS-WE Hirschau, in der Bezirksliga Nord her.

SG - DJK Neustadt/WN 1:2 (1:2)

Vor dem Spiel wurde Martin Winkler als Spielertrainer verabschiedet. Er hält der SG als Spieler aber weiterhin die Treue. Winkler ist es zu verdanken, dass die Mannschaft bis zum letzten Spieltag eine kameradschaftliche Einheit war. Leider musste die Heimmannschaft nach 10 Minuten einen gegen sie gepfiffenen Elfmeter wegstecken, den Bastian Forster sicher verwandelte. Bereits in der 13. Minute erzielte Patrick Michl für die Gäste das 0 : 2. Jetzt zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit der Winkler-Truppe. Sie spielte konzentriert weiter und erarbeitete sich immer wieder gute Möglichkeiten. Eine davon konnte Marco Meier in der 42. Min zum 1 : 2 Anschlusstreffer verwandeln. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel und man konnte nicht erkennen, wer hier der Absteiger ist und wer der Tabellenzweite. Leider belohnte sich die Heimmannschaft nicht mit einem weiteren Treffer und verlor das letzte Spiel in der Kreisklasse AM/WEN Ost.

Beim letzten Heimspiel der SG Ehenfeld/Hirschau II auf der Ehenfelder Löschenhöhe hiess es nicht nur Abschied von der Kreisklasse nehmen, sondern auch von Martin Winkler, der in der kommenden A-Klassen-Saison nicht mehr Trainer der Kaoliner sein wird, aber weiterhin als Spieler zur Verfügung steht. Zwei Spielzeiten war das Ehenfelder Eigengewächs verantwortlich für die Geschicke der SG und machte dabei einen ausgezeichneten Job. Die erste Saison schloß man als Tabellenzweiter der A-Klasse Süd ab und schaffte in der Relegation den sensationellen Sprung in die Kreisklasse. Hier lief es dann leider nicht so gut, lediglich 3 Remis gelangen in 26 Punktspielen, aber allen war im Vorfeld bewusst, dass die Saison mehr als schwer wird, jedoch wollte man unbedingt die Erfahrung Kreisklasse mitnehmen.

Es sollte auch klar betont werden, dass Martin Winkler aus persönlichen Gründen das Traineramt niederlegt, die abgelaufene Saison spielt hier keinerlei Rolle. Beide Vereine sind froh, das er weiterhin als Spieler zur Verfügung steht, denn seine Qualitäten auf dem Platz sind ausgezeichnet und auch im kameradschaftlichen Bereich war und ist Martin Winkler eine herausragende Persönlichkeit. Sein Nachfolger aus Coach der SG wird dann ab Juli Dominik Dontschenko, der im Kaolinpott kein Unbekannter ist und ja bereits die zweite Mannschaft des TuS/WE in der Saison 2013/2014 trainierte. Das Ziel für die kommende Saison sollte sein, wieder Erfolge einzufahren und neue Reize zu setzen.

Theoretisch ist vor dem 30. und letzten Bezirksliga-Spieltag noch alles drin für den TuS/WE, rauslaufen wird’s aber wohl auf Relegation oder Direktabstieg. Ausgehend davon, dass Vohenstrauss bei Schlusslicht Schmidgaden wohl die volle Punktzahl einfährt, muss der TuS/WE so oder so gewinnen, sonst heisst es wieder Kreisliga in der kommenden Saison. Dass der SV Kulmain dabei am Samstag mit aller Macht dagegenhalten wird, ist auch klar, denn der Direktabstieg droht auch Kulmain bei einer Niederlage auf der Löschenhöhe. Nervenaufreibende 90 Miunten stehen also an, hoffentlich mit dem besseren Ende für die Kaoliner. Anschließend verabschiedet sich die SG aus der Kreisklasse mit dem letzten Heimspiel der Saison gegen die DJK Neustadt/WN. Eine in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Saison geht zu Ende und trotz der demoralisierenden Bilanz kann man nur den Hut ziehen vor einer Mannschaft, die sich nie hängen liess – eine Charaktereigenschaft, die heutzutage leider nur mehr selten zu beobachten ist.

Samstag, 19.05.18 um 14:00 Uhr auf der Ehenfelder Löschenhöhe: TuS/WE – SV Kulmain

Showdown auf der Ehenfelder Löschenhöhe am Samstagnachmittag um 14 Uhr: Der TuS/WE empfängt den SV Kulmain und der Verlierer dieser Partie tritt wohl den Weg in die Kreisliga an. Da von einem Vohenstrausser Sieg in Schmidgaden auszugehen ist, ist die Konstellation für den TuS/WE klar: Sieg bedeutet Relegation, alles andere die Kreisliga-Rückkehr. Über die vielen Punkte, die die Kaoliner während der Saison liegen gelassen hatten, wurde schon alles gesagt, insbesondere die beiden Remis gegen Schmidgaden schmerzen nun natürlich enorm – aber alles jammern hilft nichts, nun gilt es, nochmal 90 Minuten Vollgas zu geben, um zumindest das Zwischenziel Relegation zu erreichen. Mit dem SV Kulmain kommt ein Mitaufsteiger nach Ehenfeld, der ebenso wie der TuS/WE nahezu die komplette Saison im Tabellenkeller verbrachte, sich aber u.a. mit zwei eindrucksvollen Siegen gegen Ensdorf und Schirmitz in eine gute Ausgangslage für dieses Endspiel gebracht hat. Der Truppe von Oliver Drechsler genügt ein Remis, ein Sieg würde den Klassenerhalt bedeuten. Das Hinspiel in Kulmain gewann der SV durch 2 Treffer in der Schlussphase der Partie mit 3-1, auch eines jener Spiele, in dem sich die Kaoliner durch späte Gegentore um den verdienten Lohn brachten. TuS/WE-Coach Jörg Gottfried attestierte seiner Mannschaft ein gutes Spiel in Katzdorf, lediglich der Zug nach vorne hat ein kleinwenig gefehlt. Wie meist in dieser Saison entschieden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage, die Liga ist dermaßen ausgeglichen, dass kleinste Fehler sofort bestraft werden. „Kulmain hat seine Stärken im schnellen Spiel nach vorne, da müssen wir absolut auf der Hut sein“, so der Hirschauer Übungsleiter weiter „Wir müssen den richtigen Mix aus disziplinierten Defensivverhalten und auch mit dem gewissen Risiko in der Offensive hinkriegen.“ Natürlich wird eine gewisse Nervosität herrschen, was ganz normal ist, aber wenn die Mannschaft die Leistungen der letzten Woche (mit Ausnahme von Schwarzhofen) abruft, dann ist die Chance groß, das unterm Strich was Zählbares aus Sicht der Kaoliner steht. Natürlich wird man auch auf die Unterstützung des Publikums bauen, das hoffentlich zahlreich erscheint, um das Team zu unterstützen. Personell entspannt sich die Situation erneut ein klein wenig, nicht dabei sein werden Matthias Brinster und Stefan Pfab, dafür sind Matrtin Kügler und Sebastian Weih wieder im Training. Ob Benny Sehr auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.

Samstag, 19.05.18 um 16:00 Uhr auf der Ehenfelder Löschenhöhe: SG – DJK Neustadt/WN

Auch in Luhe-Markt gelang nicht das erhoffte und ersehnte Erfolgserlebnis, das Punktekonto bleibt weiterhin bei mageren 3 Zählern stehen. Zum letzten Heimspiel der Saison gastiert nun am Samstag um 16 Uhr der Kreisliga-Absteiger und Tabellenzweite DJK Neustadt/WN auf der Ehenfelder Löschenhöhe. Lange Zeit war die Mannschaft von Trainer Bernd Häuber ärgster Verfolger von Meister TuS Schnaittenbach, erst in den letzten Partien nahm sich die DJK eine Krise und musste abreissen lassen. Gelingt nun auch beim abgeschlagenen Kreisklassen-Schlusslicht kein voller Erfolg, dann ist wohl auch Rang 2 weg, den Verfolger Pleystein empfängt Absteiger Pirk zuhause und wird diese Partie im Normalfall gewinnen. SG-Coach Martin Winkler ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, allerdings geht er auch davon aus, dass seine Jungs nochmal alles reinwerfen und kämpfen bis zum Schluß. Zwar sei die SG verdient abgestiegen, aber der Wille, der Trainingsfleiß und die Fairness sei seiner Mannschaft hoch anzurechnen. Das Potenzial, um am Relegationsplatz zu schnuppern, wäre dagewesen – leider lief die Saison dann aber auch etwas unglücklich für die Kaoliner, sodass kommende Saison der Neustart in der A-Klasse erfolgen wird.

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SG DJK Ehenfeld / TuS/WE Hirschau II auf FuPa