Nur die 1.Mannschaft war am vergangenen Wochenende im Einsatz und stand gegen den Ligadritten aus Schirmitz knapp vor dem fünften Saisonsieg, allerdings fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse, daher trennte man sich torlos. Seit dem 4-1 gegen Katzdorf am Kirwasamstag in Ehenfeld ist man nun ohne Dreier und das letzte Pflichtspiel des Jahres führt die Mannschaft von Jörg Gottfried am Samstag nach Amberg zum SV Inter Bergsteig. Der Mitaufsteiger hat zuletzt Spitzenreiter Hahnbach mit 3-0 von der eigenen Anlage geschossen, geht also als Favorit in die Partie. Hoffnung macht, dass die Kaoliner bisher beim SV Inter immer eine gute Figur machten und mit jeweils einem Zähler immer nach Hause kamen. Die SG muss am Sonntag zum TSV Pleystein, Details hierzu im Vorbericht.

Sonntag, 26.11.2017 um 14:00 Uhr in Pleystein: TSV Pleystein - SG

Vor mehr als zwei Wochen hatte die SG ihren letzten Einsatz gegen den SV Altenstadt/Vohenstrauss, dann folgte der 20-minütige Schneewalzer in Schnaittenbach und zuletzt die Absage gegen Waldthurn. Insgesamt ist die Truppe von Martin Winkler nun schon drei Spiele im Rückstand, welche alle wohl terminlich erst im neuen Jahr untergebracht werden können – ein ziemlich knapper Terminkalender ist hier vorprogrammiert. Am Sonntag stünde nun (sofern die Witterung mitspielt) das letzte Punktspiel des Jahres auf dem Programm, man muss nach Pleystein zum TSV reisen. Die Mannschaft von Coach Hans-Jürgen Mühling ist als Tabellenvierter noch durchaus in Schlagdistanz zur Spitze und weit davon entfernt, wie in der vergangenen Saison in die Relegation gehen zu müssen. Gegner war hier im Mai diesen Jahres im übrigen die SG…. Das Hinspiel in Hirschau ging klar mit 4-1 an den TSV, nun könnte man sagen, die Kaoliner haben was gut zu machen – es geht allerdings lediglich darum, in Pleystein eine gute Leistung zu zeigen und sich anständig zu verkaufen. Wichtig wird sein, dass man Volkan Kuzpinari, mit 12 Treffern einer der drei Toptorjäger der Kreisklasse Ost, einigermaßen in den Griff bekommen wird.

Der Witterung zum Opfer fiel die Partie der SG gegen den FSV Waldthurn, am Sonntag kam der TuS/WE gegen die SpVgg Schirmitz zu einem torlosen Remis im letzten Heimspiel des Kalenderjahres. Gegen den im Vorfeld eigentlich klar favorisierten Tabellendritten der Bezirksliga Nord brachten sich die Hausherren durch ihre Abschlussschwäche um den Lohn ihrer Arbeit. So bleibt unterm Strich ein Punkt, der nach den absolvierten 90 Minuten zuwenig ist. Immerhin ging Kulmain in Pfreimd leer aus, so dass man nun bis auf einen Punkt an der Relegationsplatz herangekommen ist.

Spielbericht TuS/WE – SpVgg Schirmitz

Tore: Fehlanzeige

SR: Dennis Martin (SV DJK/TuS Grafenwöhr)

Zuschauer: 153

Vor der Partie hätten die Kaoliner einen Zähler gegen den Tabellendritten wohl unterschrieben, nach der Partie muss man ganz klar von zwei verschenkten Punkten sprechen. Wenn man zweimal alleine vorm gegnerischen Keeper auftaucht und die Kugel nicht im Tor unterbringt, dann hat man den Sieg auch nicht verdient. Das Toreschießen bleibt nach wie vor das Sorgenkind des TuS/WE und lässt die Mannschaft daher auch im Keller stecken. In einer niveauarmen und streckenweise sehr zerfahrenen Partie war der Unterschied zwischen dem Drittletzten der Liga und dem Tabellendritten keineswegs erkennbar. Viele Fehlpässe und noch mehr Unterbrechungen zeichneten eine erste Halbzeit, die zu keiner Zeit Bezirksliga-Niveau erreichen konnte. In der 20.Minute hatten die Gäste ihre erste und einzige nennenswerte Chance, als TuS/WE Keeper Andreas Stadler, der für den verletzten Stammkeeper Alexander Köck im Tor stand, einen Freistoß von Bastian Dütsch erst im Nachfassen klären konnte. Fünf Minuten später musste sich SpVgg-Keeper Julian Ramm erstmals gegen Raphael Hirmer auszeichnen. Der Pausenpfiff ließ frierende Zuschauer mit der Hoffnung auf eine bessere zweite Halbzeit zurück.

Und gleich nach Wiederbeginn hätten die Hausherren in Führung gehen müssen, als Sebastian Weih alleine auf Ramm zusteuerte, den Ball aber am langen Pfosten vorbeisetzte. Mehr und mehr in den Mittelpunkt rückte nun Referee Dennis Martin, der oft den Dialog mit den Akteuren suchte, was seitens der SpVgg Schirmitz auch oft und gerne angenommen wurde. Die Aktionen der Hausherren wurde gegen weiterhin biedere und harmlose Gäste zwingender, nach 67 Minuten wurde Johannes Pfab prima per Aussenrist von Raphael Hirmer eingesetzt, aber auch er scheiterte an Julian Ramm. Die Hektik nahm gegen Ende der Partie zu, auch Schirmitz suchte nun seine Chance, aber die Dütsch-Truppe blieb weiterhin ohne nennenswerte Torchance. Vier Minuten vor dem Ende ließen die Kaoliner die nächste Hundertprozentige liegen, als der kurz vorher eingewechselte Stefan Pfab nach einem langen Ball aus der Hirschauer Hälfte alleine auf das Gästetor zulief, aber auch sein Schuss strich am langen Pfosten vorbei. Kurze Zeit später beendete Martin die Partie, ohne auf eine eigentlich angebrachte Nachspielzeit zu verzichten.

Vorschau aufs kommende Wochenende:

Das wohl letzte Punktspielwochenende 2017 schreibt für beide Mannschaften nochmals Auswärtsfahrten vor. Die SG muss zum TSV Pleystein und wird auch da versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Man trifft auf einen gereitzten Tabellenvierten, der gerade erst gegen Weiden-Ost II einen empfindlichen Dämpfer im Rennen um die vorderen Plätze einstecken musste. Der TuS/WE muss bereits am Samstag bei Mitaufsteiger Inter Bergsteig antreten. Die Kipry-Truppe liess in ihrer letzten Heimpartie mit einem klaren 3-0 gegen den SV Hahnbach aufhorchen und rangiert im sicheren Mittelfeld. Die Partien der jüngeren Vergangenheit sprechen zwar für den SV Inter, aber anzumerken bleibt auch, dass der TuS/WE die letzten beiden Kreisliga-Partie in Amberg nicht verloren hat. Unabhängig davon steht nochmal eine schweres Spiel für die Jungs von Jörg Gottfried an.

Die Stimmung bei den Kaolinern passt sich derzeit dem Wetter an, wieder liegt ein Wochenende ohne Punkte hinter unseren beiden Seniorenteams. Weder gegen den SV Altenstadt/Vohenstrauss, noch gegen Detag Wernberg konnte im Hirschauer Sportpark gewonnen werden. Nun, die beiden Partien müssen schnellstens abgehakt werden, denn schon am kommenden Wochenende geht’s weiter. Den Auftakt macht der TuS/WE, der am Samstag bei der SpVgg Vohenstrauss antritt, ehe dann am Sonntag in Schnaittenbach das ewig junge Kaolinduell ansteht, wenn unsere SG versucht, den Tabellenführer zu ärgen.

Die Vorberichte:

Samstag, 11.11.17 um 14 Uhr in Vohenstrauss: SpVgg Vohenstrauss – TuS/WE

Allmählich muss der TuS/WE aufpassen, dass der ominöse 12.Tabellenplatz nicht ausser Reichweite gerät. Fünf Zähler sinds mittlerweile, die letzte Niederlage gegen Detag Wernberg war hier alles andere als förderlich. Es wäre zwar für die Moral des Teams prima gewesen, aus einem 0-2 in Unterzahl noch einen Punkt mitzunehmen, so richtig geholfen hätte der eine Zähler aber auch nicht unbedingt. Ändern lässt es sich nun nicht mehr, es bleibt der Makel haften, dass man gegen Teams in unmittelbarer Tabellennähe nichts holt. Am kommenden Samstag um 14 Uhr geht die Reise nun zur SpVgg Vohenstrauss. Die Truppe von Coach Ronny Tölzer hat sich nach einem ganz schwachen Saisonstart gefangen und belegt derzeit Platz 9, muss allerdings nach wie vor nach unten schielen. Nur einen Sieg konnte die SpVgg aus den letzten vier Partien holen, was allerdings keineswegs bedeutet, dass die Kaoliner hier locker und leicht die Punkte mitnehmen. Es wartet ein unangenehmner Gegner auf den TuS/WE, was sich schon beim 1-1 im Hinspiel in Hirschau deutlich zeigte. Etwas angefressen war der Trainer des TuS/WE, Jörg Gottfried, nach dem Heimspiel gegen Detag: „Wir haben die erste Halbzeit völlig verpennt, Detag war klar besser und auch verdient in Front. Im zweiten Abschnitt haben wir dann dennoch Moral und Biss bewiesen und uns fast belohnt, fast eben….Sicherlich haben einige Akteure gefehlt, aber das lasse ich nicht als Entschuldigung gelten, denn in Halbzeit 2 hat die Mannschaft ja gezeigt, dass sie es kann.“ Ratlos machen den Coach die Schwankungen der Mannschaft. Auf ein, zwei gute Spiel folgt oft wieder ein unerklärlicher Leistungsabfall, es ist nicht die Konstanz vorhanden, die man braucht, um eine Serie zu starten und die Abstiegsregion zu verlassen. Es wird Zeit, dass man die Lage realisiert und die Spiele entsprechend angeht, denn niemand will eine Tabelle unterm Weihnachtsbaum, die eine riesige Lücke zum rettenden Ufer darlegt. Für die Partie am Samstag konnte der Coach, was den Kader betrifft, noch keine Prognose abgeben. Philipp Falk und Simon Falk sind zwar wieder aus dem Urlaub zurück, dafür plagen sich einige andere Spieler mit Blessuren herum, sodass wieder einmal der Kader erst kurz vor Spielbeginn stehen wird.

Sonntag, 12.11.17 um 14 Uhr in Schnaittenbach: TuS Schnaittenbach – SG

Am 16. Spieltag kommt es am Sonntag 14.00 Uhr zum Aufeinandertreffen im Kaolinderby des Tabellenersten gegen Tabellenletzten in der Kreisklasse Ost. Der Gastgeber aus Schnaittenbach hat momentan einen sehr guten Lauf mit 5 Siegen in Folge, zu Hause noch ohne Punktverlust und letzte Woche bärenstark beim FC Weiden Ost 2, was soll da noch schief gehen wird man sich denken. Trainer Turan Bafra tritt jedoch auf die Bremse und verweist auf das Hinspiel das gerade so mit 2:1 gewonnen werden konnte. Auch wenn die Vorzeichen für Schnaittenbach sprechen, gegen die noch sieglose Bezirksligareserve kann die Bafra Truppe nur verlieren, da eh jeder mit einen glatten Sieg rechnet. Gerade jetzt aber fallen 3-4 weitere Leistungsträger aus, Thomas Bösl (Rote Karte), Jackup Kuchar, Kapitän Sebastian Dietrich verletzt und Johannes Bösl angeschlagen. Mannschaftlich geschlossen und absolut ehrgeizig will sich die Schnaittenbacher Truppe die Hirschauer Spielgemeinschaft zur Brust nehmen und einen weiteren Sieg einfahren (Bericht vom TuS Schnaittenbach, Olli Lassmann)

Sauwetter war am vergangenen Wochenende angesagt, der TuS/WE musste in Vohenstrauss erst gar nicht antreten, das Kaolinderby der SG in Schnaittenbach wurde nach 20 Minuten im dichten Schneegestöber abgebrochen. Nachgeholt werden beide Partien voraussichtlich im neuen Jahr, daher gleich weiter zu den Vorberichten:

Die Vorberichte:

Sonntag, 19.11.17 um 12:15 Uhr im Hirschauer Sportpark: SG – FSV Waldthurn

Sehr gefreut hatte man sich auf’s Kaolinduell beim Spitzenreiter in Schnaittenbach und angepfiffen wurde die Partie auch – bis nach zwanzig Minuten und starkem Schneefall der Schiedsrichter wegen der irregulären Bedingungen die Partie völlig zurecht abbrach. Ein Nachholtermin steht zwar noch nicht fest, aber vieles deutet darauf hin, dass man erst im neuen Jahr nochmal die Reise gen Schnaittenbach antreten wird. Letzter gegen Vorletzter heisst es am kommenden Sonntag um 12:15 Uhr im Hirschauer Sportpark, wenn man dann zum letzten Heimspiel 2017 den FSV Waldthurn empfängt. Die Truppe von Trainer Markus Dagner schwebt in akuter Abstiegsgefahr und benötigt dringendst einen Dreier. Im Hinspiel fertigte der FSV eine desolate SG mit 5:1 ab, mit dem Ergebnis war die Winkler-Truppe noch gut bedient. Hauptaugenmerk der Kaoliner wird somit sein, sich besser als im Hinspiel zu verkaufen, insbesondere die Defensive muss stabiler werden. Die SG wird trotz der nahezu aussichtslosen Situation auch weiterhin entsprechend eingestellt in die Partien gehen, einfach die Saison abschenken ist nicht angesagt. Ein paar Personalsorgen hat Martin Winkler noch, mit Moritz Groher und Lukas Heinz fehlen zwei wichtige Stammkräfte auf jeden Fall.

Sonntag, 19.11.17 um 14:15 Uhr im Hirschauer Sportpark: TuS/WE – SpVgg Schirmitz

Durchschnaufen war angesagt für den TuS/WE war angesagt, die für den Samstag angesetzte Partie in Vohenstrauss wurde bereits am Freitagabend wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Generell fanden nur zwei Partien in der Bezirksliga Nord statt, wobei das aus Hirschauer Sicht interessanteste Spiel in Kulmain stattfand und das erhoffte Resultat brachte, somit bleibt der Abstand auf den SV Kulmain bei 2 Punkten. Am Sonntag heisst nun der letzte Heimgegner für dieses Kalenderjahr um 14:15 Uhr im Hirschauer Sportpark SpVgg Schirmitz. Der Tabellendritte spielt eine ausgezeichnete Saison, hat erst zwei Niederlagen auf dem Konto und überhaupt seit zehn Spielen nicht mehr verloren. Trainer Josef Dütsch steuert das homogene Team von Aussen und kann sich auf die Standards seiner Mannen verlassen, die meist von Bastian Dütsch ausgeführt und oft von Michael Wells oder Markus Peetz (10 Saisontore) gefährlich aufs Tor gebracht werden, wie man schon im Hinspiel aus Hirschauer Sicht schmerzhaft erleben musste. Beim 1-2 im August dieses Jahres in Schirmitz verkauften sich die Kaoliner teuer, erst ein Doppelschlag und personelle Unterzahl brachten die Gottfried-Truppe auf die Verliererstrasse. Der Hirschauer Übungsleiter ist sich der Schwere der Aufgabe deutlich bewusst, weiss aber auch, dass seine Jungs gerade gegen die starken Gegner der Liga meist eine starke Leistung aufs Feld gebracht haben. „Die SpVgg wird uns schon in der eigenen Hälfte anlaufen und unter Druck setzen“, so Gottfried, „Das heisst für uns, mit konzentriertem und genauem Passspiel diese erste Linie schnell zu durchbrechen, dann werden sich auch Räume für uns auftun. Die Tugenden Laufbereitschaft und hohes Engagement sind hier natürlich besonders wichtig. Ferner müssen wir die brandgefährlichen Standards der Schirmitzer so gut es geht vermeiden.“ Licht und Schatten hatte für den TuS/WE-Coach die Spielabsage am vergangenen Wochenende. Zwar verbessert sich die personelle Lage etwas, der an sich eh schon enge Terminplan ist die negative Folge daraus, deshalb hofft Gottfried schon, dass am Sonntag gespielt wird. Neben den Langzeitverletzten fehlt der frischgebackene Vater Florian Stegmann wegen einer Rippenprellung, ansonsten ist der komplette Kader im Training. Wer’s dann letztlich ins Aufgebot für Sonntag schafft, zeigt das Abschlusstraining.

Einen vollkommen gebrauchten Sonntag haben unsere beiden Seniorenteams hinter sich, erst kassierte die SG eine 2-4 Heimniederlage gegen den SV Altenstadt/Vohenstrauss und wartet somit weiterhin auf den ersten Saisonsieg, danach drehte der TuS/WE zunächst ein 0-2 gegen Detag Wernberg in ein 2-2, um dann zwei Minuten vor dem Ende doch noch den K.O. zu kassieren

Spielbericht SG – SV Altenstadt/Vohenstrauss

Tore: 0:1 (10.) Christian Meyer, 1:1 (17.) Dominik Horn, 1:2 (31.) Dominik Pentner, 2:2 (33.) Marco Meier, 2:3 (72.) Rene Albrecht, 2:4 (90.+1) Christian Meyer

SR: --

Zuschauer: 45

Gelb/Rote-Karte, (84.), Markus Duschinger (Altenstadt, Meckern)

Eine stark ersatzgeschwächte SG musste im Heimspiel gegen den SV Altenstadt/Vohenstrauss die nächste Niederlage einstecken. Auf dem B-Platz im Hirschauer Sportpark übernahmen die Gäste von Beginn an das Kommando und gingen nach zehn Minuten auch folgerichtig in Führung. Aber die Truppe von Martin Winkler zeigte sich dieses Mal effektiv im Ausnutzen der Torchancen, der erste Schuss aufs Tor der Gäste war drin, Dominik Horn versenkte einen direkten Freisstoss. Auch die zweite Chance verwerteten die Hausherren, Marco Meier zirkelte nach Vorlage von Simon Wittmann den Ball zum erneuten Ausgleich in den Winkel, vorausgegangen war das 1-2 der Gäste durch Dominik Pentner.

Im zweiten Abschnitt drängten die Gäste vehement auf die Führung, liessen aber zahlreiche gute Chancen liegen. Erst das 2-3 durch Rene Albrecht nach einer tollen Einzelleistung brach den Bann. Endgültig entschieden wurde die Partie dann durch Christian Meyer’s zweiten Treffer in der ersten Minute der Nachspielzeit.

Spielbericht TuS/WE – TSV Detag Wernberg

Tore: 0:1 (13.) Simon Polster, 0:2 (30.) Lukas Hudec (Foulelfmeter), 1:2 (77.) Johannes Pfab 2:2 (85.) Johannes Pfab (Foulelfmeter), 2:3 (88.) Lukas Hudec (Foulelfmeter)

SR: David Seefried (ASV Cham)

Zuschauer: 147

Gelb/Rote-Karte: (66.) Raphael Hirmer (TuS/WE, wied.Foulspiel)

Selbst um den Lohn brachten sich die Kaoliner im Heimspiel gegen den TSV Detag Wernberg, denn wenn man fünf Minuten vor dem Ende in Unterzahl den Ausgleich erzielt und dann doch am Ende mit leeren Händen dasteht, ist das bitter. Den Hausherren war das Fehlen von sechs Stammspielern deutlich anzumerken, die Gäste stellten die kompaktere Mannschaft in der Anfangsphase und gingen folgerichtig durch Simon Polster nach 13 Minuten in Front. Nach einer halben Stunde zeigte Schiedsrichter David Seefried auf den Elfmeterpunkt, vorausgegangen war ein Zweikampf von Benni Sehr und Thimo Luff – eine mehr als fragwürdige Entscheidung. Lukas Hudec war’s egal, er verwandelte sicher zum 0:2. Den Kaolinern gelang in Durchgang eins wenig bis gar nichts, viele Fehler im Spielaufbau wurden begangen, Torchancen waren Mangelware.

Im zweiten Abschnitt liessen sich die Gäste dann tief in die eigene Hälfte fallen, blieben aber mit Kontern stets gefährlich. Der TuS/WE agierte über viele Standardsituation, die allerdings viel zu ungenau serviert wurden und keine Gefahr darstellten. Und kam man mal durch, wurde man durch das mehr als unsicher wirkende Schiedsrichtergespann gestoppt, welches generell einige merkwürdige Entscheidungen fällte. Die Ampelkarte für Raphael Hirmer nach mehr als einer Stunde schien die Partie entschieden zu haben, doch die Gastgeber kämpften gegen die Niederlage an – zunächst mit Erfolg. Erst verwandelte Johannes Pfab nach 77 Minuten einen direkten Freistoss, wobei Gästekeeper Simon Luff eine unglückliche Figur machte und nur 8 Minuten später war es wieder der Hirschauer Kapitän, der einen Foulelfmeter im Detag-Tor unterbrachte, zuvor wurde der aufgerückte Innenverteidiger Benni Sehr im Wernberger Strafraum gelegt. Die Freude währte allerdings nur kurz, denn drei Minuten später waren sich TuS/WE-Keeper Alex Köck und Daniel Huber nicht einig, wieder gab es Elfmeter und wieder war es Lukas Hudec, der dann letztlich den Endstand herstellte. Eine bittere und völlig vermeidbare Heimniederlage, welche die Kaoliner wieder auf einen Abstiegsplatz drückt – der rettende 12.Platz in der Bezirksliga Nord ist bereits fünf Punkte entfernt, was den TuS/WE langsam mehr und mehr unter Druck bringt.

Vorschau aufs kommende Wochenende:

Das Kaolin-Derby steht am kommenden Sonntag für die SG an, es geht zum Spitzenreiter nach Schnaittenbach. Es dürfte die leichteste Aufgabe der Saison werden für die Truppe von Martin Winkler, denn nicht einmal der größte Optimist erwartet hier etwas zählbares von der Mannschaft, die vollkommen befreit in dieser Derby gehen kann. Es geht darum, sich gut zu präsentieren und den Spitzenreiter etwas zu ärgern und wer weiss…Derby’s haben ja bekanntlich eigene Gesetze. Für den TuS/WE geht’s bereits am kommenden Samstag nach Vohenstrauss, wieder trifft man auf einen Gegner, der sich durchaus noch in Sichtweite befindet. Die Parole „wichtiges Spiel“ wurde in dieser Saison schon desöfteren gebraucht, Erfolg brachte sie noch nicht, deswegen lassen wir’s auch weg. Es bleibt zu hoffen, dass Trainer Jörg Gottfried wieder den vollen Kader für diese Auswärtspartie zur Verfügung steht, denn langsam steht den Kaolinern das Wasser bis zum Hals.

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SG DJK Ehenfeld / TuS/WE Hirschau II auf FuPa
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