Beim letzten Heimspiel der SG Ehenfeld/Hirschau II auf der Ehenfelder Löschenhöhe hiess es nicht nur Abschied von der Kreisklasse nehmen, sondern auch von Martin Winkler, der in der kommenden A-Klassen-Saison nicht mehr Trainer der Kaoliner sein wird, aber weiterhin als Spieler zur Verfügung steht. Zwei Spielzeiten war das Ehenfelder Eigengewächs verantwortlich für die Geschicke der SG und machte dabei einen ausgezeichneten Job. Die erste Saison schloß man als Tabellenzweiter der A-Klasse Süd ab und schaffte in der Relegation den sensationellen Sprung in die Kreisklasse. Hier lief es dann leider nicht so gut, lediglich 3 Remis gelangen in 26 Punktspielen, aber allen war im Vorfeld bewusst, dass die Saison mehr als schwer wird, jedoch wollte man unbedingt die Erfahrung Kreisklasse mitnehmen.

Es sollte auch klar betont werden, dass Martin Winkler aus persönlichen Gründen das Traineramt niederlegt, die abgelaufene Saison spielt hier keinerlei Rolle. Beide Vereine sind froh, das er weiterhin als Spieler zur Verfügung steht, denn seine Qualitäten auf dem Platz sind ausgezeichnet und auch im kameradschaftlichen Bereich war und ist Martin Winkler eine herausragende Persönlichkeit. Sein Nachfolger aus Coach der SG wird dann ab Juli Dominik Dontschenko, der im Kaolinpott kein Unbekannter ist und ja bereits die zweite Mannschaft des TuS/WE in der Saison 2013/2014 trainierte. Das Ziel für die kommende Saison sollte sein, wieder Erfolge einzufahren und neue Reize zu setzen.

Ebenso wie die SG muss auch der TuS/WE in der kommenden Saison eine Liga tiefer antreten. Leider packte man ausgerechnet zum Abstiegsendspiel gegen Kulmain die schlechteste Saisonleistung aus und bekam von den Gästen gehörig das Fell über die Ohren gezogen. Somit geht’s also zurück in die Kreisliga und wer weiß, wie eine mögliche Relegation verlaufen wäre, wo möglicherweise von acht beteiligten Mannschaften letztlich nur eine einzige durchkommen wird. Zudem droht in der kommenden Saison ein extremes Mammutprogramm mit 18 oder gar 19 Mannschaften in der Bezirksliga. Abgestiegen ist der TuS/WE nicht gestern, nicht in diesem einen Spiel, sondern schon lange vorher. 21 Punkte machte man gegen die Teams von Platz 8 aufwärts, nur 12 gegen die direkte Konkurrenz – ein Hauptgrund ist hier schon gefunden. Trotz allem ist der Abstieg zwar bitter, aber bei weitem nicht der Weltuntergang. Die Erfahrung dieser Saison kann den Spielern keiner mehr nehmen und es gilt nun in der kommenden Saison in der Kreisliga wieder Fuss zu fassen und neu anzugreifen.

Für die SG langte es leider nicht zu einem Kreisklassen-Sieg, bis auf drei Remis wurden alle Spiele verloren. Eine Horrorsaison, die viele Vereine vermutlich nicht mal zuende gespielt hätten – nicht so die SG. Es ist Mannschaft und Trainer nicht hoch genug anzurechnen, mit welcher Leidenschaft und Hingabe jedes Spiel angegangen wurde. Alle Tiefschläge wurden weggesteckt und man versuchte immer, das beste zu geben. Die Mannschaft hatte sich das Abenteuer Kreisklasse redlich verdient und auch die Jungs der SG werden die Erfahrungen mitnehmen. Nächste Saison wird’s defintitv wieder Erfolgserlebnisse in der A-Klasse geben, wo dann Dominik Dontschenko die erfolgreiche Arbeit von Martin Winkler fortsetzen wird.

Die Berichte zu beiden Partien von Fritz Dietl:

TuS/WE - SV Kulmain 0:5 (0:2)

Der Kreis hat sich geschlossen. Sowohl das erste Spiel in der Bezirksliga Nord, wie auch das letzte, fanden auf dem Sportgelände auf der Löschenhöhe statt. Beiden Mannschaften war die Bedeutung des Spiels für den Verbleib in dieser Liga bewusst. Die heimische Mannschaft begann vorsichtig und versuchte Ruhe und Sicherheit zu bekommen. Ganz anders die Gäste. Aus einer sicheren Abwehr heraus, griffen sie früh die gegnerische Mannschaft an und trugen dann über die Außenbahnen ihre schnellen und gefährlichen Konter vor. Bereits nach 6 Minuten führte diese Taktik zum Erfolg. Nicolas Pusiak konnte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchspielen und legte dann quer auf den Torschützen Christian Materne. Die Gäste ruhten sich auf dem Führungstreffer nicht aus, sondern setzten ihre aggressive, aber nicht unfaire Spielweise fort. Lohn war das 0 : 2 in der 18. Min. durch Benedikt Weber. Kurz vor der Halbzeit kam noch einmal Hoffnung auf bei den einheimischen Zuschauern, als sich Lukas Schärtl auf der rechten Seite durchsetzte und Johannes Pfab die Hereingabe um wenige Zentimeter verpasste. Die erhoffte Trendwende nach der Halbzeitpause wurde bereits in der 48. Min. durch das 0 : 3 durch Christoph Dumler zerstört. Dieser war es auch, der nach einer Pause von ca. 50 Min. wegen Gewitters, das 0 : 4 erzielte. Nicolai Weber stellte dann den Endstand von 0 : 5 im letzten Spiel des TuS-WE Hirschau, in der Bezirksliga Nord her.

SG - DJK Neustadt/WN 1:2 (1:2)

Vor dem Spiel wurde Martin Winkler als Spielertrainer verabschiedet. Er hält der SG als Spieler aber weiterhin die Treue. Winkler ist es zu verdanken, dass die Mannschaft bis zum letzten Spieltag eine kameradschaftliche Einheit war. Leider musste die Heimmannschaft nach 10 Minuten einen gegen sie gepfiffenen Elfmeter wegstecken, den Bastian Forster sicher verwandelte. Bereits in der 13. Minute erzielte Patrick Michl für die Gäste das 0 : 2. Jetzt zeigte sich die mannschaftliche Geschlossenheit der Winkler-Truppe. Sie spielte konzentriert weiter und erarbeitete sich immer wieder gute Möglichkeiten. Eine davon konnte Marco Meier in der 42. Min zum 1 : 2 Anschlusstreffer verwandeln. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel und man konnte nicht erkennen, wer hier der Absteiger ist und wer der Tabellenzweite. Leider belohnte sich die Heimmannschaft nicht mit einem weiteren Treffer und verlor das letzte Spiel in der Kreisklasse AM/WEN Ost.

Die beiden letzten Auswärtsspiele der Saison stehen am kommenden Wochenende auf dem Programm, bereits am Samstag muss der TuS/WE nach Katzdorf reisen und hat eine knifflige Aufgabe vor der Brust. Bei einem Dreier würde womöglich der Sprung auf den Nichtabstiegsplatz winken, was vielleicht eine zusätzliche Motivation darstellt. Zeigt man das Gesicht der zweiten Halbzeit gegen Kastl, dann ist der fünfte Auswärtssieg ganz sicher keine Utopie. Am darauffolgenden Sonntag tritt die SG beim FC Luhe-Markt an und jagt weiterhin dem ersten Erfolgserlebnis nach. Es wäre der Mannschaft mehr als zu wünschen, dass sie für die Schufterei endlich mal belohnt werden würde.

Samstag, 12.05.18 um 16 Uhr in Katzdorf: SC Katzdorf – TuS/WE

Es ist Crunch-Time in der Bezirksliga Nord und der TuS/WE ist in die entscheidende Saisonphase hervorragend gestartet mit dem eminent wichtigen Heimsieg gegen den TuS Kastl. Während auch Vohenstrauß siegreich war, riss Meister SV Hahnbach den SV Kulmain wieder dick in den Abstiegsstrudel. 180 Minuten vor dem Saisonende sind kämpfen drei Teams um die Rettung, einer dieser drei wird letztlich den Direktabstieg akzeptieren müssen. Für die Kaoliner ist es nun wichtig, vor allem die starke zweite Halbzeit gegen Kastl zu kompensieren und mit dem gleichen Schwung auch am Samstag in Katzdorf aufzutreten. Man trifft hier auf einen Gegner, der den Trainerwechsel im November letzten Jahres prima verdaut hat, was 21 Punkte aus 11 Spielen klar verdeutlichen. Die Truppe des Trainerduo’s Christoph Karl und Gökhan Karabayir belegt derzeit Rang 5 und hat Platz 2 bei drei Zählern Abstand durchaus noch im Visier. Natürlich hat die Truppe die 1-4 Hinspielniederlage auf der Ehenfelder Löschenhöhe nicht vergessen und wird dementsprechend motiviert an die Aufgabe gegen den TuS/WE herangehen. Nur Pfreimd, Ensdorf und Hahnbach nahmen aus Katzdorf die volle Punktzahl mit, was verdeutlicht, dass der TuS/WE eine ähnliche Leistung wie gegen Kastl braucht, um die Nummer vier zu sein, die in Katzdorf gewinnt. TuS/WE-Coach Jörg Gottfried zum Spiel gegen Kastl „Gerade mit der zweiten Hälfte gegen war ich hochzufrieden. Wir haben hier ständig Druck auf einen spielstarken Gegner ausgeübt und daraus resultierend konnten wir uns auch etliche Torchancen erarbeiten. Der Sieg war daher auch verdient und auch extrem wichtig, um die Chance auf den Klassenerhalt zu erhalten. Durch den Sieg von Vohenstrauß ist die Situation weiterhin nicht einfach und es kommt hier zu einem Dreikampf bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt und Relegationsplatz.“ Natürlich weiss er auch, dass es in Katzdorf sehr schwer werden wird. Der SCK wird nahezu immer von einem zahlreichen Anhang unterstützt und will sich natürlich auch entsprechend von seinen Fans im letzten Heimspiel der Saison verabschieden. Personell sieht es glücklicherweise auch wieder etwas besser aus, zwar stehen weiterhin nicht alle Spieler zur Verfügung, aber Gottfried hat nun wieder deutlich mehr Alternativen, somit sollte man für Katzdorf gerüstet sein.

Sonntag, 13.05.18 um 15 Uhr in Luhe-Markt: FC Luhe-Markt - SG

Gründlich in den Sand gesetzt hat die SG ihren vorerst letzten Kreisklassen-Auftritt im Hirschauer Sportpark beim 0:5 gegen den SV Waldau. Man fand nie richtig in die Partie und hatte gegen die sehr junge Gästetruppe im Prinzip keine Chance. Trainer Martin Winkler und seine Jungs sollten die Partie schnellstens abhaken und sich auf die beiden letzten Saisonspiele konzentrieren. Zum letzten Mal auf Auswärtsreise geht es somit am Sonntag, man gastiert beim FC Luhe-Markt. Die Truppe von Trainer Tobias Kick belegt derzeit Rang 8 in der Kreisklasse Ost, hat aber ihr gestecktes Saisonziel – oben mitspielen – deutlich verfehlt. Nichts desto trotz wird der FC alles daran setzen, seinen Anhängern im letzten Heimspiel dieser Saison nochmal eine gute Leistung zu bieten und gegen das abgeschlagene Schlusslicht der Liga die volle Punktzahl einzufahren. Das Hinspiel im Hirschauer Sportpark gewann Luhe-Markt mit 2:0, ein Ergebnis, dass man auch im Rückspiel gerne wieder hätte. SG-Coach Martin Winkler hofft für diese Partie auf einen vernünftigen Kader und will von seinen Jungs wieder eine Leistungssteigerung sehen, der Auftritt gegen Waldau war mehr als mau. Leider fällt Leopold Heckmann aus, dafür dürfte der erfahrene Moritz Groher wieder mit dabei sein.

Theoretisch ist vor dem 30. und letzten Bezirksliga-Spieltag noch alles drin für den TuS/WE, rauslaufen wird’s aber wohl auf Relegation oder Direktabstieg. Ausgehend davon, dass Vohenstrauss bei Schlusslicht Schmidgaden wohl die volle Punktzahl einfährt, muss der TuS/WE so oder so gewinnen, sonst heisst es wieder Kreisliga in der kommenden Saison. Dass der SV Kulmain dabei am Samstag mit aller Macht dagegenhalten wird, ist auch klar, denn der Direktabstieg droht auch Kulmain bei einer Niederlage auf der Löschenhöhe. Nervenaufreibende 90 Miunten stehen also an, hoffentlich mit dem besseren Ende für die Kaoliner. Anschließend verabschiedet sich die SG aus der Kreisklasse mit dem letzten Heimspiel der Saison gegen die DJK Neustadt/WN. Eine in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Saison geht zu Ende und trotz der demoralisierenden Bilanz kann man nur den Hut ziehen vor einer Mannschaft, die sich nie hängen liess – eine Charaktereigenschaft, die heutzutage leider nur mehr selten zu beobachten ist.

Samstag, 19.05.18 um 14:00 Uhr auf der Ehenfelder Löschenhöhe: TuS/WE – SV Kulmain

Showdown auf der Ehenfelder Löschenhöhe am Samstagnachmittag um 14 Uhr: Der TuS/WE empfängt den SV Kulmain und der Verlierer dieser Partie tritt wohl den Weg in die Kreisliga an. Da von einem Vohenstrausser Sieg in Schmidgaden auszugehen ist, ist die Konstellation für den TuS/WE klar: Sieg bedeutet Relegation, alles andere die Kreisliga-Rückkehr. Über die vielen Punkte, die die Kaoliner während der Saison liegen gelassen hatten, wurde schon alles gesagt, insbesondere die beiden Remis gegen Schmidgaden schmerzen nun natürlich enorm – aber alles jammern hilft nichts, nun gilt es, nochmal 90 Minuten Vollgas zu geben, um zumindest das Zwischenziel Relegation zu erreichen. Mit dem SV Kulmain kommt ein Mitaufsteiger nach Ehenfeld, der ebenso wie der TuS/WE nahezu die komplette Saison im Tabellenkeller verbrachte, sich aber u.a. mit zwei eindrucksvollen Siegen gegen Ensdorf und Schirmitz in eine gute Ausgangslage für dieses Endspiel gebracht hat. Der Truppe von Oliver Drechsler genügt ein Remis, ein Sieg würde den Klassenerhalt bedeuten. Das Hinspiel in Kulmain gewann der SV durch 2 Treffer in der Schlussphase der Partie mit 3-1, auch eines jener Spiele, in dem sich die Kaoliner durch späte Gegentore um den verdienten Lohn brachten. TuS/WE-Coach Jörg Gottfried attestierte seiner Mannschaft ein gutes Spiel in Katzdorf, lediglich der Zug nach vorne hat ein kleinwenig gefehlt. Wie meist in dieser Saison entschieden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage, die Liga ist dermaßen ausgeglichen, dass kleinste Fehler sofort bestraft werden. „Kulmain hat seine Stärken im schnellen Spiel nach vorne, da müssen wir absolut auf der Hut sein“, so der Hirschauer Übungsleiter weiter „Wir müssen den richtigen Mix aus disziplinierten Defensivverhalten und auch mit dem gewissen Risiko in der Offensive hinkriegen.“ Natürlich wird eine gewisse Nervosität herrschen, was ganz normal ist, aber wenn die Mannschaft die Leistungen der letzten Woche (mit Ausnahme von Schwarzhofen) abruft, dann ist die Chance groß, das unterm Strich was Zählbares aus Sicht der Kaoliner steht. Natürlich wird man auch auf die Unterstützung des Publikums bauen, das hoffentlich zahlreich erscheint, um das Team zu unterstützen. Personell entspannt sich die Situation erneut ein klein wenig, nicht dabei sein werden Matthias Brinster und Stefan Pfab, dafür sind Matrtin Kügler und Sebastian Weih wieder im Training. Ob Benny Sehr auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.

Samstag, 19.05.18 um 16:00 Uhr auf der Ehenfelder Löschenhöhe: SG – DJK Neustadt/WN

Auch in Luhe-Markt gelang nicht das erhoffte und ersehnte Erfolgserlebnis, das Punktekonto bleibt weiterhin bei mageren 3 Zählern stehen. Zum letzten Heimspiel der Saison gastiert nun am Samstag um 16 Uhr der Kreisliga-Absteiger und Tabellenzweite DJK Neustadt/WN auf der Ehenfelder Löschenhöhe. Lange Zeit war die Mannschaft von Trainer Bernd Häuber ärgster Verfolger von Meister TuS Schnaittenbach, erst in den letzten Partien nahm sich die DJK eine Krise und musste abreissen lassen. Gelingt nun auch beim abgeschlagenen Kreisklassen-Schlusslicht kein voller Erfolg, dann ist wohl auch Rang 2 weg, den Verfolger Pleystein empfängt Absteiger Pirk zuhause und wird diese Partie im Normalfall gewinnen. SG-Coach Martin Winkler ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, allerdings geht er auch davon aus, dass seine Jungs nochmal alles reinwerfen und kämpfen bis zum Schluß. Zwar sei die SG verdient abgestiegen, aber der Wille, der Trainingsfleiß und die Fairness sei seiner Mannschaft hoch anzurechnen. Das Potenzial, um am Relegationsplatz zu schnuppern, wäre dagewesen – leider lief die Saison dann aber auch etwas unglücklich für die Kaoliner, sodass kommende Saison der Neustart in der A-Klasse erfolgen wird.

Sie kosten einem schon Nerven, die letzten Spiele des TuS/WE. Das Remis gegen Pfreimd, das Remis in Wernberg und nun der Sieg gegen den TuS Kastl. Aber das ist eben nun mal so, wenn du jeden Punkt brauchst, dann kostet es eben viele Nerven. Den ersten Schritt zur eigenen Rettung haben die Kaoliner nun gemacht, der Rückstand auf Kulmain konnte so reduziert werden, dass man es wieder in der eigenen Hand hat. Die SG hingegen musste gegen einen überlegenen Gegner eine klare Niederlage einstecken, was aber kein Beinbruch ist an einem Tag, an welchem dem Team eh nur relativ wenig gelang

Spielbericht SG – SV Waldau

Tore: 0:1 (18.) Tobias Gruber, 0:2 (20.) Markus Zitzmann, 0:3 (56.) Stefan Striegl, 0:4, 0:5 Maximilian Kraus (66.,90.)

SR: Andreas Sacharjuk (SGS Amberg)

Zuschauer: 50

Weitestgehend chancenlos war die SG im letzten Heimauftritt im Hirschauer Sportpark gegen die junge Gästetruppe vom SV Waldau. Der Tabellenvierte stellte mit einem Doppelschlag innerhalb von 80 Sekunden im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg, schon in den ersten zehn Minuten liess die Truppe von Trainer Daniel Wolfrath einige gute Chancen liegen. Die SG kam nur einmal nennenswert vors Gehäuse der Gäste, das hätte aber nach 21 Minuten der Anschluß sein müssen, Dominik Horn zielte jedoch aus aussichtsreicher Position übers Tor. Das 0:3 im zweiten Abschnitt entschied die Partie, allerdings übersah der Unparteiische hier kurz vorher eine Abseitsposition der Gäste. Als nur zehn Minuten später der SV Waldau mit einem nicht unhaltbaren Freiststoss auf 0:4 stellte, deutete sich ein Debakel an, jedoch fiel letztlich nur noch der 5.Treffer der Gäste quasi mit dem Schlusspfiff.

Spielbericht TuS/WE – TuS Kastl

Tore: 0:1 (27.) Hendrik Blomeier, 1:1, 2:1 (52.,56.) Johannes Schuster

SR: Christian Hirsch (SV Floß)

Zuschauer: 183

Der TuS/WE behält weiterhin seine Chance im Abstiegskampf der Bezirksliga Nord. Einen umgemein wichtigen Heimsieg fuhren die Kaoliner gegen den TuS Kastl ein und verkürzen somit den Abstand zum SV Kulmain auf zwei Punkte. Die Anfangsphase der Partie war relativ ereignislos, beide Teams waren bedacht darauf, keinen Fehler zu machen, was den Gästen ein Stückweit besser gelang als den Gastgebern. Die Schwarzfischer-Truppe spielte immer wieder in die Schnittstellen der Heimabwehr, so entstanden einige kritische Momente für den TuS/WE. Nach 27 Minuten hatte Lukas Schärtl alleine vor Gästekeeper Harsch die Führung auf dem Fuss, aber statt selbst den Abschluß zu wagen, fand sein Querpass den im Abseits stehenden Johannes Schuster. Im Gegenzug dann der Nackenschlag, eine weite Flanke vom ansonsten blassen Torjäger des TuS, Johannes Kölbl fand Hendrik Blomeier, der TuS/WE-Keeper Alex Köck aus spitzem Winkel das Nachsehen gab. Recht viel änderte dieses Tor am Spielverlauf nicht, die Gastgeber mussten allerdings jederzeit auf der Hut sein gegen die schnell umschaltende Gästetruppe.

Die Halbzeitansprache von Coach Jörg Gottfried schien vollauf passend gewesen zu sein, mit enorm viel Schwung kamen die Kaoliner aus der Kabine. Nach 49 Minuten brachte Benny Sehr einen Querpass von Lukas Schärtl nicht im leeren Tor unter, nur eine Minute später war wieder Schärtl rechts durch, zielte allerdings knapp drüber. Wiederum nur rund eine Minute später wurde ein Schuss von Raphael Hirmer abgefälscht und trudelte nur knapp neben dem Pfosten ins Aus. Die anschließende Ecke brachte Johannes Pfab vors Tor, Hubert Heckmann fand per Kopf Johannes Schuster, der den umjubelten Ausgleich erzielte (52.). Vier Minuten später donnerte wiederum Johannes Schuster die Kugel per Dropkick zur Führung für die Kaoliner in die Maschen, die Partie war gedreht. In der Folgezeit fingen sich die Gäste wieder einigermaßen, die nun sehr spannende Partie wogte zwischen beiden Strafräumen hin und her. Allerdings gelang es der Gottfried-Truppe nun deutlich besser, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten, somit blieb es bis zum Abpfiff beim 2-1 für die Hausherren, was angesichts der anderen Ergebnisse womöglich ein ganz, ganz wichtiger Dreier war.

Vorschau aufs kommende Wochenende:

Die beiden letzten Auswärtspartien der Saison stehen an, die SG reist am Sonntag zum FC Luhe-Markt und trifft dort auf einen Gegner, der keinerlei Sorgen mehr hat. Die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis lebt nach wie vor bei der Truppe von Martin Winkler. Bereits am Samstag steht der schwere Gang für den TuS/WE zum SC Katzdorf an, welcher nur drei Zähler hinter Rang 2 liegt, also auch noch selbst gute Chancen in Richtung Landesliga haben. Die Kaoliner aber blicken auf vier Partien ohne Niederlage zurück und wollen auch aus Katzdorf etwas mitnehmen, am besten die drei Punkte.

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